Mittwoch, 12.08.2020 17:57 Uhr

Feuer in Wohnung – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Düsseldorf, 30.12.2019, 11:14 Uhr
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Symbolbild Drehleiter
Symbolbild Drehleiter  Bild: Klaus Köhnen

Düsseldorf [ENA] Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf wurde am frühen Montagmorgen (30. Dezember) gegen 3. 40 Uhr über einen Brand informiert. Aufgrund mehrerer Meldungen wurden starke Feuerwehr und Rettungsdienstkräfte alarmiert Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnten Flammen und Rauch wahrnehmen.

In der Nacht meldeten Anwohner einen vermutlichen Zimmerbrand in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Unterbilk. Als die ersten Einsatzkräfte von der Feuerwache Hüttenstraße am Brandort eintrafen, konnten sie bereits Flammen und dichter Qualm, nicht nur aus der Wohnung, sondern auch aus dem gesamten Dachbereich feststellen. Das Feuer drohte auf das benachbarte Gebäude überzugreifen.

Die Bewohner der Dachgeschosswohnung hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig in Sicherheit bringen können. Drei Bewohner erlitten dabei leichte Verletzungen und wurden nach einer ersten medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert. Auch aus den anliegenden Wohnungen hatten sich bereits alle Bewohner vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie begeben. Durch eine sofort eingeleitete Brandbekämpfung konnten die Feuerwehrleute die Flammen löschen und verhinderten so, dass die Flammen auf die anliegenden Gebäude übergriffen.

Die Einsatzkräfte setzten zwei Drehleitern und mehrere C-Rohre ein. Anschließend wurden alle Wohnungen des betroffenen Gebäudes durch Feuerwehrkräfte begangen und auf Feuer und Rauch kontrolliert - hier konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Durch die baulichen Gegebenheiten konnten bestimmte Bereich der Rückseite des Daches nicht mit einer Drehleiter erreicht werden. Daher wurden durch den Einsatzleiter die Höhenretter alarmiert. Gesichert mit einer sogenannten Hot-Line (es handelt sich hierbei um ein robustes und Temperatur unempfindliches Seil) konnten die Höhenretter notwendige Nachlöscharbeiten auf der Rückseite des Daches durchführen.

Während der gesamten Maßnahmen sperrte die Polizei die Einsatzstelle großräumig ab. Es waren circa 60 Einsatzkräfte der Feuerwachen Hüttenstraße, Münsterstraße, Behrenstraße, Quirinstraße, der Posenerstraße und der Führungsdienst sowie des städtischen Rettungsdienstes für die Dauer von etwa drei Stunden im Einsatz. Durch den Einsatzleiter wird der Schaden auf etwa 150.000EUR geschätzt. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei ihre Arbeit aufgenommen.

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